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Warum Local-First für deutsche Finanz-Apps zählt

DSGVO & Privatsphäre

Wer in Deutschland eine Finanz-App sucht, landet schnell bei US-Lösungen wie Mint (eingestellt) oder YNAB. Beide haben gemeinsam: Sie schicken deine Banktransaktionen an Server in Übersee, oft über Aggregatoren wie Plaid oder Finicity. Für viele Nutzer ist das ein Dealbreaker — und für Privacy-bewusste Deutsche meist sogar ein Ausschlusskriterium.

HomeBank geht den umgekehrten Weg. Deine Daten bleiben auf deinem iPhone, iPad oder Mac. Punkt.

DSGVO-konform per Architektur, nicht per Klausel

Die meisten Finanz-Apps lösen DSGVO mit einer langen Datenschutzerklärung und einem Auftragsverarbeitungsvertrag. Das ist legal — aber es bedeutet auch, dass deine IBAN, deine Konto­bewegungen und dein Sparverhalten irgendwo zwischen Frankfurt, Dublin und Virginia gespeichert werden. Wenn dort eingebrochen wird, bist du betroffen.

Bei HomeBank gibt es nichts zu verarbeiten. Es gibt keinen Server. Es gibt keinen Drittanbieter. Es gibt nur deine Daten, lokal verschlüsselt auf deinem Gerät, geschützt durch Face ID oder Touch ID. DSGVO Art. 32 (Sicherheit der Verarbeitung) ist trivial erfüllt, weil es keine Verarbeitung außerhalb deines Geräts gibt.

Funktioniert mit deutschen Bankformaten

Statt eine Open-Banking-Schnittstelle zu nutzen, die deine Bank-Login-Daten an einen Aggregator weitergibt, importiert HomeBank deine Umsätze direkt aus den Dateien, die deine Bank dir bereits anbietet:

  • CAMT.053 und MT940 — die SEPA-Standards, die jede deutsche Bank exportiert (Sparkasse, Volksbank, ING, comdirect, DKB)
  • OFX/QFX für Direktbanken mit US-Wurzeln
  • CSV für alle Sonderfälle
  • HBK und XHB für Umsteiger vom Desktop-HomeBank

Du loggst dich in dein Online-Banking ein, lädst die CAMT.053-Datei herunter, ziehst sie in HomeBank — fertig. Keine API. Keine TAN, die ein Drittanbieter sieht. Keine Login-Daten, die irgendwo gespeichert werden.

BAFIN-Vorgaben? Kein Thema.

Apps, die als Kontoinformationsdienst (PSD2/AISD) auftreten, brauchen eine BAFIN-Zulassung oder müssen sich auf einen lizenzierten Aggregator stützen. Das macht sie teuer — und du als Nutzer zahlst diese Kosten am Ende über das Abo. HomeBank ist kein Kontoinformationsdienst, weil HomeBank deine Konten nicht abruft. Du importierst die Daten selbst, einmalig oder regelmäßig. Die App ist eine reine Finanzplanungs-Software auf deinem Gerät — vergleichbar mit Numbers oder Excel, nur spezialisiert auf Haushaltsbudgets.

iCloud-Sync: optional und Ende-zu-Ende verschlüsselt

Wer mehrere Apple-Geräte nutzt, will seine Daten typischerweise zwischen iPhone und Mac synchronisieren. HomeBank macht das über CloudKit — Apples Sync-Schicht, die deine Daten in deinem privaten iCloud-Account speichert, nicht in unserem. Wir sehen die Daten nie. Selbst Apple verarbeitet sie nur verschlüsselt im Rahmen des Apple Datenschutzes.

Diese Funktion ist Premium und vollständig opt-in. Du kannst HomeBank dauerhaft nur auf einem Gerät nutzen, ohne dass jemals etwas die Hardware verlässt.

Was du gewinnst — und was nicht

Was du nicht bekommst: Ein-Klick-Verbindung mit deiner Bank. Echtzeit-Saldo direkt nach jeder Transaktion. Push-Benachrichtigungen über jede Lastschrift, sobald sie ausgeführt wird.

Was du dafür bekommst: Eine App, die für immer funktioniert, auch wenn unser Backend offline geht. Volle Kontrolle, welche Daten überhaupt erfasst werden. Keine Abhängigkeit von einer API, die deine Bank morgen abklemmen könnte. Keine Werbung, kein Tracking, kein Verkauf deiner Spar-Profile an Versicherer.

Für die meisten privaten Nutzer in Deutschland überwiegt der zweite Punkt deutlich. Wir verwalten Geld nicht in Echtzeit — wir wollen am Monatsende wissen, wo es geblieben ist. Dafür reicht ein wöchentlicher CSV-Import vollkommen aus.

Probier es aus

HomeBank ist kostenlos für die Kernfunktionen — unbegrenzte Konten, Transaktionen, Berichte, Imports in allen 7 Formaten. Premium (6,99 € / Monat oder 49,99 € / Jahr) schaltet Cloud-Sync, erweiterte Budget-Analyse, Crypto-Portfolio und Familienfreigabe frei. Apple-typisch sind 14 Tage kostenlos zum Testen, ohne Auto-Verlängerung wenn du absagst.

Beta-Zugang via TestFlight: jetzt anfordern.